Alles was atmet…

Die Tage werden wieder länger und auch ich erwache aus meinem Winterschlaf.
Es fühlt sich gut an die Sonne auf meiner Haut zu fühlen. Endlich bin ich nicht mehr dauermüde.
Die Glückshormone durchspülen meine Venen, mein ganzer Körper beginnt zu beben. Und ich könnte direkt da am Bahnsteig zu tanzen beginnen.
Das Leben kann wunderbar sein, wenn wir das Wunder zulassen.
Inmitten aller menschengemachten Komplexität gibt es eine einfache Wahrheit:
Betrachte die Schöpfung und wie wunderbar sie ist, ganz ohne Gedanke an gestern oder morgen oder irgendetwas anderes.
Und lobe den Herrn!

Vater, in deiner Größe sind wir nur ein kleines Sandsteinchen.
Die Erde umkreist eine Sonne unter Tausenden, weit davon entfernt die größte zu sein.
100.000 Lichtjahre ist die Milchstraße lang. Und sie ist nur eine unter unzählbar vielen Galaxien.
Und auf diesem winzig kleinen Körnchen des Universums sitzen wir kleine Würmlein.
Über/Jenseits all dieser Mächtigkeit thronst du!
Doch du, Vater, bist in deiner unbegreifbaren und heiligen Größe gleichzeitig auch ganz klein und nahe.
Ich betrachte wie die Sonne über den Himmel zieht, wie einzelne fraktal aufgebaute Schneeflocken auf meiner Nase landen und ziehe deine frische Luft tief in mich ein.
Ein einzelner Vogel zwitschert, ich freue mich. Ich danke dir für dieses Leben, das ich hier und jetzt zu deinem Lob auskosten darf.

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