Wer bin ich in Gottes Augen

Stehe ich einst vor Gottes Thron, was wird Gott dann in mir sehen, der durch mich sieht wie durch Glas?

All meine Engstirnigkeit, meinen gelegentlichen Egoismus, ichbezogene Gedanken, all meine Schwächen und Ängste, alle Verfehlungen, wo ich das falsche getan oder gesagt habe, all diese Dinge hängen zu dieser Zeit am Kreuz, Jesus trägt sie, sie lasten nicht mehr auf mir.

Doch was sieht Gott dann in mir? Wenn all jene Dinge abgetragen wurden, die schlecht an mir sind, wer wird dann dort vor Gott treten? Was werde ich sagen, wenn ich seine Herrlichkeit erblicke? Oder wird mir der Atem stocken und meine Zunge keinen Laut mehr von sich geben, wenn ich einst sein heiliges Angesicht sehen werde?

Ich träume von dieser Welt jenseits der Schatten meiner eigenen Seele. Aber bereits hier darf ich sie schmecken. Der Geschmack des Glaubens weht im Heiligen Geist durch mich. Milch und Honig des verheißenen Landes, des Neuen Jerusalems, liegen mir auf der Zunge, süß und lecker, wie es auch Hesekiel erleben durfte (Hesekiel 3,3). Denn Gottes Reich beginnt schon hier und jetzt…mit mir und dir!

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