Unachtsamkeit und die Angst vor Fehlern

Kennt das jemand? Ich grüble heute Abend die ganze Zeit, ob ich gestern einen Fehler bei der Arbeit gemacht habe. Es geht um zwei Adressetiketten und ob ich die zwei gleich aussehenden Briefumschläge an die richtige Adresse geschickt habe, oder die Etiketten vertauscht habe. Das wäre fatal, da es sich um sensible Daten handelt.

Mein Gedächtnis erlaubt mir es jetzt, einen Tag später, nicht mehr die Szene vollständig zu rekonstruieren. Jetzt kann ich nichts mehr daran ändern. Ich werde abwarten müssen. Aber gerade diese Tatsache, nichts tun zu können, führt meine Gedanken immer wieder zurück zum Versuch sich die Situation vor Augen zu führen. Ich meine ich liege richtig. Aber ich hätte es noch einmal kontrollieren müssen. Es ist ein furchtbares Gefühl. Aber mit guter Wahrscheinlichkeit, ist all das Grübeln vollkommen umsonst. Alleine die Tatsache, dass ich es nicht noch einmal kontrolliert habe, befeuert jetzt meine Fantasie und durch sie meine Angst. Fehler passieren, aber manche dürfen es nicht. Ich bitte Gott um Ruhe und Geduld…

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Ein Kommentar zu „Unachtsamkeit und die Angst vor Fehlern

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  1. Das is aber auch echt doof.
    Ziemlich schwierig, den Kopf da weg zu kriegen – hmmm…. eigentlich ne gute Übung 😉
    Ich vertrete ja die Ansicht, Probleme als Ehrung anzusehen. Je schlimmer, je besser. Das Leben traut es uns zu – WOW!! 😉

    Ich hab mal – jetzt könnt ich mich da drüber kaputt lachen – eine Mail an eine falsche Adresse geschickt 😆
    Weia – das war aber was ganz was Sensibles …
    In dem Fall hab ich’s im selben Moment gemerkt und dann Gott und die Welt verrückt gemacht – keine Chance – Rückruf nicht möglich.
    Ich hab den Menschen dann angerufen und ihm gesagt: Wenn du mein Freund bist, lösch diese Mail ungelesen. Ich werde nie erfahren, ob er’s getan hat.

    Das Interessante: In dem Moment dachte ich, die Welt geht unter, Katastrophe total, wo is das Loch, ich will versinken
    – Aus heutiger Sicht erscheint es so unwichtig….

    Was sagt der Tiger Bericht dazu?
    Lass los. Denk nicht mehr daran. Denk Jetzt an das, was Jetzt ist – und mach es nächstes Mal besser.

    Auf dem Weg von der Theorie zur Praxis.

    Die einzige Sünde ist Zeitverschwendung.

    Bemitfühle dich trotzdem.

    Gefällt 1 Person

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