Manchmal kapieren es Atheisten…

…besser als wir Christen.

Kürzlich von Louis C.K. gesehen:

Wie Recht er hier mit seiner vulgären Kritik hat.

Viele Christen glauben das höchste Ziel sei es in den Himmel zu kommen, oder fokussieren sich auf einzelne apokalyptische Verse über die Endzeit. Und vergessen dabei, was es eigentlich bedeutet Christ zu sein. Und was Gott mit der Schöpfung eigentlich vor hatte. Und ja, sie verstehen auch nicht Ostern und worum es bei der Auferstehung ging. Und selbst ihren Lieblingstext, die Offenbarung, lesen sie nicht bis zum Ende:

Gott gab Adam den Auftrag als Gärtner Edens dafür zu sorgen, seine Schöpfung zu bebauen und zu bewahren und allem einen Namen zu geben (1. Mose 2), also dass seine Schöpfung gedeiht und wächst. Gottes Urteil über diese Schöpfung war, dass sie etwas durch und durch Gutes sei (1. Mose 1).

Doch heute ist sie gleichzeitig auch eine gefallene Schöpfung.
Das bringt viele Christen dazu ihr den Rücken zu kehren und auf den Himmel im Jenseits zu hoffen.

Aber Gottes Plan mit der Schöpfung ist nicht sie auf Grund ihres Falls auch selbst fallen zu lassen und alle Gläubigen von der gefallenen Erde hinauf in den Himmel zu verfrachten.

Gottes Plan mit der Schöpfung offenbart sich in dem Erstgeborenen (Kolosser 1), Jesus Christus. Erstgeborener? Warum Erstgeborener? Weil er der Erste war, der von den Toten auferstanden ist. Er ist der erste Mensch der neuen Schöpfung.

„Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.Denn da durch „einen“ Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch „einen“ Menschen die Auferstehung der Toten.“ 1. Korinther 15

Das Ziel, auf das wir hinsteuern heißt nicht Jenseits, es heißt Neues Jerusalem…welches von oben herab auf die Erde kommt…wo Himmel und Schöpfung wiedervereinigt werden. Es ist eine neue, erneuerte Erde. Von den Toten auferstanden wird diese neue Erde auch Gottes Heiligkeit wieder in sich aufnehmen können, so dass der Himmel wieder herab auf die Erde kommen kann.

Gottes Plan ist nicht uns von der gefallenen Schöpfung in einen rein geistlichen Himmel zu verfrachten!

Gottes Plan ist ein neuer Schöpfungsakt, in dem die in Sünde tote Schöpfung aufersteht wie Jesus von den Toten auferstanden ist. Auf diese Weise wird sie wieder zu dem werden, zu dem Gott sie geschaffen hat. Damit er einmal mehr sagen kann: „Und er sah, dass es gut war.“

Darum feiern wir nicht den Samstag als Feiertag, nicht den Sabbat wie die Juden, den 7. Ruhetag der alten Schöpfung.
Nein, wir feiern stattdessen den Sonntag, den Tag der Auferstehung Jesus Christus … den 8. Tag der Schöpfung, den 1. Tag der zweiten Woche … den 1. Tag der neuen Schöpfung.

Und darum ist es unser Auftrag als Christen uns um diese Welt zu kümmern als die Gärtner, zu denen wir von Anfang an berufen waren. Gesellschaftlich, sozial, politisch sollen wir uns einsetzen und ja auch um die Umwelt und die Tiere uns sorgen, wie es im Garten Eden unser Auftrag gewesen ist. Denn auch sie haben eine Verheißung, denn auch sie seufzen mit uns und hoffen mit uns auf Erlösung (Römer 8). Geistlich sind wir schon erneuert, in diesem Geist sollen wir bereits heute aktiv werden, im Leib müssen wir noch mit ihnen auf die Zukunft hoffen, auf unsere und ihre Auferstehung.

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2 Kommentare zu „Manchmal kapieren es Atheisten…

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