Gibt es eine Hölle?

Ich meine ja, ich bin kein Vertreter der Allversöhnung. Die Entscheidungen in unserem Leben haben Konsequenzen.

Dennoch denke ich, dass die Höllenvorstellung des Mittelalters unbiblisch ist und nicht der Wirklichkeit entspricht. Der Theologe, Historiker , Professor für Neues Testament und ehemalige Bischof der anglikanen Kirche N.T. Wright sagt es ganz treffend:

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4 Kommentare zu „Gibt es eine Hölle?

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  1. Das ist Ansichtssache, so wie es den Himmel auf Erden gibt, gibt es auch die Hölle auf Erden. So wie es ein Leben nach dem Tod gibt, gibt es auch ein Leben vor dem Tod, Religion oder Glaube spielen da eher eine untergeordnete Rolle.

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  2. Ja. Das Leben vor dem Tod ist von entscheidender Bedeutung.

    Aber ich vertrete auch die Ansicht , dass jener Himmel nach dem Tod auf der Erde sein wird. Die Bibel spricht nirgends davon, dass wir in einem fernen Himmel auswandern. Sie spricht von Auferstehung und der Wiederherstellung der Schöpfung.

    Edit: Noch kurz zur Hölle auf Erden (vor dem Tod). Ja die gibt es (Depression, Krankheit…). Aber ihr will ich nicht das letzte Wort lassen. Im Hier und Jetzt gibt es IMMER Hoffnung. Auch in der finstersten Nacht gibt es irgendwo ein Lichtlein, das uns Gott schenkt.

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  3. Das Mittelalter hat die Vorstellung der Hölle politisiert, zwecks Machterhalt der Kirche. Menschlich, leider. Und wir, ich? Kann mir vorstellen, das Menschen, die beim letzten Herzschlag immer noch der Unwahrheit (Süchte, festhalten an der Materie, Boshaftigkeiten aller Art) verhaftet sind, an einen anderen Ort sich wiederfinden, als ich mich wiederfinden möchte.

    Gut beschrieben wird das hier:

    Lese ich gerade, der Autor schreibt für mich sehr überzeugend.

    Lieben Gruß!

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    1. „Das Mittelalter hat die Vorstellung der Hölle politisiert, zwecks Machterhalt der Kirche. “

      Was an sich noch kein Argument gegen die Hölle ist.
      Allerdings deckt sich die Vorstellung der Kirche von der Hölle nicht 100%ig mit den Glaubensgrundlagen, an welche die Kirche vorgab zu glauben.

      N.T. Wrights Beschreibung ist ähnlich wie deine, wobei Jesus Christus in deiner Aufzählung noch fehlt.
      Jesus Christus kommt um uns und mit uns die ganze Schöpfung (inkl. Pflanzen und Tieren) in einem zweiten Schöpfungsakt zu erneuern. So dass wir wahrhaft Mensch werden (so wie Gott uns als Mensch gedacht hat)

      Und wer dies aber ablehnt, weil er Gott ablehnt, wird nicht erneuert und nicht zu einer wahrhaftigen Menschlichkeit geführt, sondern sich immer weiter in gott-ferne Unmenschlichkeit verlieren bis diese Unmenschlichkeit sein ganzes Sein bestimmt. Und dieser Ort – wo nichts Göttliches mehr ist, wo nur noch Unmenschlichkeit ist – wäre dann Hölle.

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