Licht und Dunkelheit vereint

Ist es möglich, dass sich das Leid inmitten des Glücks drängt und sich wie ein Schatten über alles Leben zieht? Wir leben im Advent, in der Zeit der Nacht, die aber vorgedrungen ist, wissend das Kommen des Morgensterns erwartend. Unser Warten hat eine Grund, der ist in dem Lamm Gottes gewesen und wird es als der Löwe von Zion wieder sein.

Wie gerne entginge ich der Nacht, spränge sogleich ins Licht. Wie paradox ist das Leid in diese Welt eingespannt, dass sich Glück und Unglück ineinander verheddern, kaum voneinander zu unterscheiden. Meine Seele verlangt nach seiner Ankunft, dass es endlich Tag werde auf dieser Erde. Das hoffnungsschwangere Morgengrauen lässt noch auf sich warten. Ich bin des Wartens überdrüssig und gleichzeitig ist Advent eine der schönsten Jahreszeiten.

Wie entgehe ich den Fängen der Dunkelheit, die an der Straßenecke und ihren düsteren, nebulösen Gassen auf mich lauern, mich einfangen und mit ihnen in den Abgrund reißen wollen? Ist mein Glaube stark genug sie zu ertragen, auch dann noch zu tragen, wenn ich keine Morgenröte weit und breit erkennen kann? Verlischt das Öl meiner Lampe, wenn ich des Nachts schlafe, oder werde ich den Bräutigam mit vollem Licht erwarten? Führe mich nicht in Versuchung! Erlöse mich von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. Amen.

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Veröffentlicht in Alltag, Blog, Gedanken, Leben
One comment on “Licht und Dunkelheit vereint
  1. ananda75 sagt:

    In Ewigkeit.

    Bin bei euch.

    Gefällt 1 Person

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