Auch bei schlechten Nachrichten: Auf Hoffnung setzen

Wenn ich die Nachrichten schaue so vermittelt dies mir ein wahrlich trostloses Bild:

An Sylvester allerlei sexuelle Gewalt und Diebstahl, die Konflikte mit dem Fremden werden schärfer, in der Welt nur Krieg, Armut und Not.

Ganz vergessen: Den Griechen geht es immer noch nicht gut, das geliehene Geld wird in absehbarer Zeit abermals zu Neige gehen und das Problem wieder vor unserer Tür erscheinen. Es ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Der globale Wettbewerb für unsere deutsche Wirtschaft wird rauer. Die Chinesen sind nicht dumm, sie schicken ihre künftigen Ingenieure auf deutsche Universitäten. In nicht allzu ferner Zukunft sind sie nicht mehr auf westliche Ingenieurskunst angewiesen. Dass sie mehr als nur Kopieren können ist schon seit geraumer Zeit Realität.

Das Klima ist auch mit dem neuen Klimaabkommen keineswegs gerettet. Ob wir als Menschheit unsere Lebensweise wirklich so fundamental ändern können, dass der Klimawandel noch in beherrschbare Bahnen gelenkt werden kann, ich wage es zu bezweifeln. Eher entwickeln wir unsere Technologien so weit, dass sie umweltfreundlicher werden. Das Beispiel VW zeigt uns, dass auch dieser Fortschritt nicht so schnell vorankommt wie wir dachten und mehr erschummelt als wirklich ist.

Vielleicht wird das Klima gerettet, weil uns die Ressourcen für weitere Umweltverschmutzungen ausgehen. Das stürzt dann aber unsere modernen Gesellschaften erstrecht ins totale Chaos.

Tausende Embryonen werden abgetrieben. Bei Behinderten ist sogar eine Spätabreibung möglich.

Noch immer sterben täglich Tausende an Hunger.

….

Stopp!

Ich stelle den schlechten Nachrichten Hoffnung entgegen.

Auf Hoffnung beruht mein Glaube. Es mag mit dem Verstand nicht greifbar sein. Der Verstand erkennt nur Dystopien, so weit das Auge blickt. Aber es gibt eine Hoffnung, die am Ende siegen wird. Wir sind auf Hoffnung hin gegründet. Der Glaube fasst, was das Auge nicht sehen kann: Eine Erneuerung unseres Kosmos steht bevor, ein neuer König hat die Bühne betreten. Wir dürfen hoffen. Wir sind nicht verloren.

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Veröffentlicht in Alltag, Blog
2 comments on “Auch bei schlechten Nachrichten: Auf Hoffnung setzen
  1. einsiedler sagt:

    es sind alleine die umweltschützer, die einen sichtbaren gott verehren. ich kann nicht verstehen, dass menschen einen unsichtbaren gott verehren, ihm spenden und steuern bezahlen und eine sichtbare natur töten, ohne zu wissen, dass diese natur, die sie vernichten, dieser unsichtbare gott ist, den sie verehren.

    Gefällt 1 Person

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