Ein Leben unter der Überschrift Liebe

Wie viel Kälte erwartet uns im Erwachsenenleben. Es müssen rationale Entscheidungen getroffen werden. Jeder sich seinen Platz in den Ordnungen des Lebens erkämpfen und gegenüber Konkurrenten verteidigen. Das Fremde ist eine Bedrohung und meine eigene Entwicklung ist mein Ziel.

Wo bleibt da noch Platz für Liebe? Eigentlich haben wir sie ins Private, in romantische Beziehungen verbannt. Im Lebensalltag ist sie eine Fußnote, die hinter einzelne Worte gesetzt wird, wenn sie uns gerade passt.

Wie verschieden wäre die Welt und unsere Beziehungen würde Liebe von der Fußnote zur Überschrift erhoben werden. Wenn wir nicht zu allererst die Kosten aufrechneten ?

Ich selbst habe da gut reden. Muss noch viel lernen. Doch jeder hat eine Gabe mitbekommen, durch die er Liebe zeigen kann. Die Sehnsucht danach ist vielleicht der beste Anfang.

Sehnen wir uns nicht alle nach mehr Liebe?
Oder bin ich da so verschieden? Ich glaube hier ist der Ort es einmal auszusprechen: Ja, die harte Wahrheit ist gut und nützlich. Aber wir Deutschen übertreiben es mit ihr. Ich sehne mich nach mehr Wärme. Ich will den anderen nicht immer bewerten müssen. Mehr Lob und echte Anteilnahme, Mitfreuen, das Gute aneinander entdecken.

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Veröffentlicht in Alltag, Blog
6 comments on “Ein Leben unter der Überschrift Liebe
  1. ananda75 sagt:

    Liebe ist,
    Wenn dir in der Straßenbahn einer gegenüber sitzt und du findest den gar nicht anziehend
    Aber dann guckst du anders hin
    Und dann siehst du etwas anderes in ihm
    Und lächelst ihn an
    Und er lächelt zurück
    Und dann sieht er wirklich ganz anders aus

    Gefällt 1 Person

    • Schöner Gedanke. Und eigentlich gar nicht so schwer umsetzbar. Manchmal bewirkt ein kleines Lächeln echt Wunder. 🙂

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      • ananda75 sagt:

        das is ganz wichtig!

        das is einer der Wege, die Welt zu retten!

        denk immer an den Domino-Effekt

        man kann sich unzählige Geschichten ausdenken

        Jemand kommt total genervt von der Arbeit.
        Is echt schlecht drauf
        Dann kommt er nach Hause
        Das Kind hat ein Scheiß-Zeugnis mit nach Hause gebracht
        Reaktion: Anschreien, schimpfen, vielleicht schlagen
        Das Kind macht dicht, wendet sich innerlich ab

        oder
        Jemand kommt total genervt von der Arbeit.
        Is echt schlecht drauf
        Auf dem Heimweg begegnet ihm ein liebevolles Lächeln
        Weicht den Ärger ein wenig auf
        Dann kommt er nach Hause
        Das Kind hat ein Scheiß-Zeugnis mit nach Hause gebracht
        Klar, is er sauer, aber da ist halt auch etwas anderes
        Er macht dem Kind bestimmt aber liebevoll klar, dass das so nich weiter gehen kann
        Das Kind kann das annehmen

        Fantasie?
        Klar, mit unserer Vorstellung erschaffen wir die Welt.

        Gefällt 2 Personen

  2. Butterfly-Effekt: Kleine Ursache wird per Domino-Effekt zum großen Sturm. 😉

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