I’ve been to the Mountaintop

Martin Luther Kings letzte Rede, kurz vor seiner Ermordung.

 

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8 Kommentare zu „I’ve been to the Mountaintop

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    1. „Es ist ein Traum, der seine Wurzel tief im amerikanischen Traum hat, dass sich diese Nation eines Tages sich erheben wird und der wahren Bedeutung seines Glaubensbekenntnisses, wir halten diese Wahrheiten als offensichtlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, gerecht wird. […]Wenn dies geschieht, und wenn wir erlauben, dass die Glocken der Freiheit läuten und wenn wir sie von jedem Dorf und jedem Weiler, von jedem Staat und jeder Stadt läuten lassen, werden wir diesen Tag schneller erleben, wenn alle Kinder Gottes, schwarzer Mann und weißer Mann, Juden und Christen, Protestanten und Katholiken Hände halten können und die Worte des alten Neger-Spirituals Endlich frei, endlich frei. Danke Gott, Allmächtiger, endlich frei singen.“

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      1. zur Zeit ist Realität,
        dass manche Menschen, die sich selbst als nicht-gläubig bezeichnen
        Christlicher sind in ihrem Verhalten
        Als viele, die sich als Christen bezeichnen

        das dreht sich im Kreis
        durch all das, was in den Kirchen im Argen liegt, wenden Menschen sich ab von der Kirche

        und finden sich dann so manches Mal in der Kirche wieder, weil sie sich beteiligen an und interessieren für Aktivitäten,
        von Sozialem Engagement bis Qi Gong,
        für die dann die Kirchen die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen
        – das find ich ziemlich lustig 🙂

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  1. Von Albert Schweitzer stammt dazu ein schönes Zitat.

    „Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.“

    Kein Christsein ohne Jesus-Nachfolge. Und keine Jesus-Nachfolge ohne Liebe.

    Gerade in der katholischen Kirche habe ich da zwei krasse Extreme kennengelernt. Eine unchristliche, traditionelle Volksfrömmigkeit, Menschen denen ihre Traditionen wichtiger sind als Jesus. Aber andererseits auch bei Mönchen oder ausländischen Katholiken, die ich kennenlernen durfte, einen atemberaubend tiefen und liebevollen Glauben wie ich ihn selbst gern hätte.

    Das Problem vieler westlichen Kirchen ist, dass sie selbst nicht mehr wissen wofür sie eigentlich stehen. Wie sollen dann die Kirchgänger christliche Werte leben lernen? Und auf ev. Seite ist man zu verkopft und legt zu wenig Wert einen lebendigen Glauben zu leben.

    Aber meiner Erfahrung nach messen wir auch mit zweierlei Maß. Bei anderen Gruppen verzeihen wir viel mehr und viel leichter. Eine Kirche ist eben keine Ansammlung von Superheiligen. Sondern Menschen, die wie du und ich auf der Suche sind. Ein Querschnitt der Gesellschaft. Darunter auch ein paar schwarze Schafe und auch Irrtümer. So wie ich auch manchmal irre und so wie auch ich manchmal Fehler mache.

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      1. Es ist auf jeden Fall sehr wichtig.

        Jesus theologischer Auftrag war das Reich Gottes aufzurichten. Und das hat zwei Perspektiven: Sein Beginn jetzt unter Mitwirkung aller Jesus-Nachfolger und seine Vollendung bei Jesus Wiederkunft.

        Beides ist wichtig.

        Wer das Zukünftige vergisst, verliert bei allem Leid der Welt und dem scheinbaren Sieg des Bösen (Reiche werden reicher, Arme ärmer, Krieg, Hunger,…) irgendwann die Hoffnung.

        Wer aber nur auf die Vollendung am Ende der Zeit schaut, wird schnell zu einer jenseitsgläubigen Kirche. Das Judentum, Jesus Lehre und Jesus Leben war aber nie jenseitsgläubig sondern immer tief im Hier und Jetzt verwurzelt. Verbunden mit der Hoffnung, dass keine gute Tat im Hier und Jetzt umsonst ist. Selbst dann wenn wir es im Hier und Jetzt noch nicht erkennen.

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