Im Gras liegend

Ich schiele hinauf zu den Sternen, im Gras meiner Emotionen. Wie fern sie sind, blinkende Sonnen, Ewigkeiten entfernt. Und doch sickert von ihnen geheimnisvolle Stille herab und in mich hinein. Erhebe ich meine Augen starren mir da oben vielleicht gar welche entgegen? Bin dann ich das Alien oder jener ? Könnte ich da eine Seele wie die meine finden, einen Heimathafen des Verstehens? In der Mitte des Herzens sind wir einzigartig, so einzigartig, dass wir auch dem nähsten Herz auf Erden Fremde sind. Die Sterne näher manchmal als die Unverständlichkeit meines Nächsten. Aber im Großen werden wir ganz klein. In der Weite des Alls verliere ich die sich in ihm weitenden Gedanken. Ich drücke mich ins Gras, falle ganz in sein graues Grün während meines Aufstieg zur Unendlichkeit.

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