Sehen, Schmecken, Fühlen

Gott ist ferne, ich kann ihn nicht sehen, nicht schmecken oder fühlen.
Wo bist du, dessen unsichtbare Hand ich so zart im Leben und im Nächsten entdecke?
Warum verbirgst du dich vor mir?
Ich will deine Wunder erfahren, staunend vor deiner Größe in die Knie gehen!
Das Warten soll ein Ende finden, es ist an der Zeit die ersten Zeichen zu setzen.
Weise deine Erzengel an, ihre Stellungen an den vier Enden zu beziehen.
Ihre Posaunen halten sie griffbereit, auf den rechten Moment lauernd.
Mache mich frei von meinen Wünschen.
Im Stillen willst du arbeiten.
Lass meine Gedanken ruhen.
Alles Wollen und Sehen ist vergänglich, der Ewigkeit ergeben.
Sie zerteilt die Wirklichkeit, liegt hinter ihr versteckt,
doch nur von einem Schleier getrennt.
Da sehe ich dich, gekrönt auf einem Thron sitzen,
Engel hinauf und hinab schickend, ihre Füße haben die abgenutzte Leiter zerdellt.
Ein Traum ist es, ich träume von der Freiheit mich abzulegen.
Neuen Geistes erwache ich in einer neuen Welt,
in der sehe ich und erfahre,
süß schmeckt mir dein Wort, heiß brennt es auf der Zunge.

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Veröffentlicht in Alltag, Blog

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