Wut brennt

Vater, ich sprenge mich innerlich, implodiere in mir, wenn das Feuer wütet. Stille meinen Hunger, nicht mehr zu wollen als mir gut tut. Aber doch einzufordern, was mir zusteht. Meine Grenzen will ich erkennen, ohne mein Licht unter den Scheffel zu stellen. Ein Sturm der Wut tobt, quellt empor und stößt mit heftigen Blitzen zum Boden. Die Seele schreit gewaltig zu dir, meinen dunklen Ballast spucke ich auf dich. Mach etwas daraus! Ich kann nichts damit anfangen. Mache mich demütig.  Befehle dem Sturm, nur deinem Kommando gehorcht er. Lass ihn raus. Dein Friede ist nicht von dieser Welt, die mir nur Widerstand und Zorn entlockt. Wie genüsslich würde ich sie brennen sehen, ein dämonisches Grinsen auf den Lippen. Kein Spektakel des Grauens ist groß genug meinen Zorn zu befriedigen. Was willst du da noch retten? Sind wir nicht verdientermaßen verloren? Lass uns doch einfach vergehen! Dein Licht vertreibe das alles. Deine Gnade strahlt in den Sturm, alle Dämonen fliehen. Abba, erbarme dich meiner. Ergieße dich in mich, denn eingetunkt in den läuternden Geist bleibt kein Dunkel unausgelöscht.

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9 Kommentare zu „Wut brennt

Gib deinen ab

      1. Es ist manchmal auch nicht leicht. Der Bauch rät oft dazu, etwas gänzlich anderes zu machen als der Kopf. Der wiederum an die Moral appelliert, Geld zu verdienen, zu sorgen für die Lieben. Jagen und Sammeln vs. Teilhabe am Familienleben, vielleicht ist es das. Wobei das Arbeits-Umfeld auch nicht einfacher wird, mit der Zeit.

        Lieben Gruß und gute Wünsche Dir!

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  1. könnte es mit „deiner“ Schwangerschaft zusammen hängen?
    es geht ja langsam in den Endspurt
    dass dir das vielleicht an die Nerven geht ?
    du bist ein sehr empfindender Mensch, stehst aber doch irgendwo hilflos außen vor,
    kannst nur hoffen, dass alles gut geht aber nix machen
    denkender Mensch bist du noch dazu 😉
    denkst dir vielleicht alle Eventualitäten durch, willst das aber nicht wirklich wahr haben?

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  2. Ich dachte grad noch – nimm dir vielleicht mal die Zeit und geh – alleine! in die Natur, in den Wald oder so und tob dich da mal innerlich aus – eventuell auch äußerlich 😉 – ich hab das schon gemacht – geguckt, dass keiner in der Nähe war und dann mal in den Himmel geschrien – einen Notruf abgesetzt sozusagen 😉 – das hat geholfen – da war nicht direkt alles klar und erledigt, aber ich wusste wieder wo’s lang geht und konnte wieder neu los gehen….

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