Advent – Die Zeit der Erwartung

Abermals befinden wir uns in stiller Vorfreude und Erwartung, ein Lichtlein pro Woche wird entzündet. Was wäre der Dezember nur ohne den Advent? Diese prickelnde Zeit verwandelt eine sonst kalte und ungemütliche Jahreszeit zum Höhepunkt des Jahres. Im Advent beginnen wir wieder von Wundern zu träumen und ein Stück Kind kommt in uns hervor. Keine Jahreszeit entschleunigt unsere Gefühlswelt wie der Advent, wer kam nur auf die Idee das Warten zum Thema zu wählen, und keine andere hat die wahrhaft bedeutsamen Werte unseres Lebens so sehr in sich komprimiert.

Den Advent prägt eine doppelseitige Atmosphäre: Über ihm hängt die dunkle Nacht, der Erlöser ist noch nicht erschienen, die Welt nach wie vor ein Jammertal, nach dem Heiland verlangend, der endlich die Himmel aufreiße.  Auf der anderen Seite bringt der Advent den süßen Vorgeschmack nahe herbeigekommener Hoffnung mit sich, es ist das Schlüsselloch ins greifbar vor uns liegende Paradies.

Für Christen spiegelt der Advent eine doppelte Geschichte wider: Es ist der Rückblick auf das vergangene, aber hier im Kirchenjahr noch bevorstehende Weihnachten, der Geburt Jesus des Erlösers. Aber er weist gleichzeitig auch auf die noch zukünftige, aber hier im Kirchenjahr vorweggenommene Wiederkunft Jesus, welche die Christenheit in ständiger Erwartung herbeisehnt. Genau genommen ist damit für den Christen permanent Advent, was ihm an dieser Stelle des Kirchenjahrs noch einmal besonders ins Bewusstsein gerufen wird. In der Bibel ist Advent während Marias Schwangerschaft.

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6 Kommentare zu „Advent – Die Zeit der Erwartung

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  1. Dieser Adventsaspekt mit dem warten auf die Wiederkunft Jesu ist mir dieses Jahr zum ersten Mal so richtig klar geworden- da können wir echt immer Advent feiern und diese Zeit jetzt ist eine gute Erinnerung daran.
    Liebe Grüße!

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  2. Auf dem Advent liegt keinerlei Segen, sondern der Fluch Satans!

    Advent und Weinachten ist satanischer Götzendienst!

    Epheser 5:5 Denn das sollt ihr wissen, daß kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist), Erbteil hat im Reiche Christi und Gottes.

    Advent und Weihnachten – Eine Tarnung des Erzrebellen Luzifer
    http://www.jesus-christus-erloesungsweg-zum-ewigen-leben.de/eine-tarnung-des-erzrebellen-luzifer.php

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    1. Das stimmt zum Teil, viele Feste wurden Christianisiert. Allerdings stellt das nur dann ein Problem dar wenn wir nicht Christus in ihr Zentrum stellen sondern die alten Götze. Es Ist in dieser Härte ebenso satanisch. Satan ist es der die Heiligen trotz ihres Bekenntnisses zu Jesus auf Grund verbliebenen Fehler oder Unkenntnis anklagt.

      Man bedenke hier 1. Korinther 8. 😉

      Bringe ich jemanden aufgrund eventuell heidnischer Ursprünge in Versuchung dieser heidnischen Götzen zu gedenken und somit zu Fall so verzeihe man mir das bitte. Das ist nicht meine Absicht. Mein Verweis auf den Advent soll einzig und allein die Erwartung der kommenden Wiederkunft Jesu wecken. Kein anderes Ziel soll erreicht werden. Wird darin jemand anderes als Christus verkündigt verwerfe ich diese Interpretation hiermit ausdrücklich.

      1. Kor 8: „Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen.
      5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt,
      6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
      7 Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Einige essen’s als Götzenopfer, weil sie immer noch an die Götzen gewöhnt sind; und so wird ihr Gewissen, weil es schwach ist, befleckt.
      8 Aber die Speise macht’s nicht, wie wir vor Gott stehen. Essen wir nicht, so fehlt uns nichts, essen wir, so gewinnen wir nichts.
      9 Seht aber zu, dass diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum Anstoß wird!
      10 Denn wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch sitzen sieht, wird dann nicht sein Gewissen, da er doch schwach ist, verleitet, das Götzenopfer zu essen?
      11 Und so geht durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde, der Bruder, für den doch Christus gestorben ist.
      12 Wenn ihr aber so sündigt an den Brüdern und Schwestern und verletzt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christus.
      13 Darum, wenn Speise meinen Bruder zu Fall bringt, will ich nimmermehr Fleisch essen, auf dass ich meinen Bruder nicht zu Fall bringe.‘

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