Ein Jahr der Hoffnung

Schon aus verschiedenen Richtungen habe ich nun die prophetische Vorhersage vernommen, dass 2017 geistlich ein Jahr der Hoffnung werden solle.

Hoffnung ist ein Kernelement des christlichen Glaubens, umgarnt von ihren Geschwistern Liebe und Glaube (vgl. 1. Kor 13,13). Was bedeutet Hoffnung?

Dass es eine Zukunft gibt, die besser ist als die Gegenwart, wir nicht einen Schritt vor dem Abgrund stehen und nur noch auf den Stoß warten, der uns über die Klippe schuppst, sondern positive Veränderung oder Entwicklung erwarten dürfen.

Hoffnung brauchen wir mehr denn je. Ich öffne meinen Facebook-Account und lese dort:  „Passen Sie auf, wem Sie heute die Tür öffnen“(AfD zum Feiertag Heilige drei Könige) oder „Man bekommt viel zu selten das was man sich von Herzen wünscht, aber viel zu oft verliert man ausgerechnet das, was man niemals verlieren wollte“… Und die Kommentare unter den Sprüchen sind noch weit schlimmer.

Von Hoffnung fehlt jede Spur.

Die Gesellschaft verliert sich in kindlichen Verletzungen und den daraus erwachsenen Emotionen aus Angst, Verbitterung und Zynismus über die böse Welt und die noch bösere Zukunft. Viel Raum wird hier den kleinen, verletzten Anteilen der Seele gegeben…fast scheint es als bräuchte eine ganze Gesellschaft dringend Seelsorge, um ihre tiefen Ängste und Wunden zu heilen.

Gerade hier braucht es daher das Licht Jesu, das Hoffnung verheißt. Hoffnung muss mitten unter all diese depressiven Stimmungen gestreut werden. Das Jahr 2017 braucht die Zusage: Es wird ein Jahr der Hoffnung werden. Nach nichts lechzen wir mehr.

Ist es naiv von Hoffnung zu berichten, wo doch Klima, Ressourcen bis hin zur demographischen Entwicklung alles nach Verfall riecht? Der Verstand rechnet und sagt, eigentlich könne es nur noch bergab gehen. Ich behaupte es ist nicht naiv: Denn unsere Hoffnung ist bereits geschichtliche Wirklichkeit geworden. Auf dieser Vergangenheit erwächst unsere Sicht auf die Zukunft. In dem Gott mitten in der menschlichen Geschichte selbst Mensch wurde, am Kreuz unser aller Gericht und die ganze Rache Gottes auf sich nahm legte er letztendlich in der Auferstehung das Samenkorn all unserer Hoffnung und ließ diese historisch verbürgte Realität werden. Sie gründet nicht auf menschlichen Vorstellungen, sondern auf dem Wort Gottes in Jesus Christus und Gottes Zusagen. Gott ist treu und wird sie halten.

Advertisements

2 Kommentare zu „Ein Jahr der Hoffnung

Gib deinen ab

  1. Ich kann das nur bestätigen: alles sieht so düster und depressiv aus, ganz gleich ob Weltfrieden, Klima, demografischer Wandel, Raubbau an der Natur. Alles wird scheinbar immer hektischer, immer lauter, immer schneller …
    Ob es in diesem Jahr 2017 wirklich besser wird? Wir werden es am Ende des Jahres sehen. Die Hoffnung ist da. Ohne Hoffnung können wir uns gleich einbuddeln lassen.
    Die größte Hoffnung aber ist, dass Jesus das 2. Mal kommt, diesem Spuk ein Ende setzt und gründlich aufräumt.
    Bis dahin müssen wir alles tun, dass wir als Christen kleine Lichter in dieser düsteren Welt sind, nicht depressiv in der Ecke sitzen, dass die Hoffnung am Leben bleibt bis letztendlich alles gut wird.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: