Sehnsucht nach einem Ja

Eine kleine Umarmung könnte deine Welt verändern, eine Silbe Zuneigung, nur ein anerkennend erhobener Finger dich aufheben. Tiefes Schweigen drückt dich fest in deine Ecke, hinter deinen Schatten zurück. Breite Schultern schieben dich zur Seite, schrumpfend willst du nicht mehr sein, in Vergessenheit geraten, vor der herabsetzenden Stille verschwinden. An den Wandschrank gedrängt kauerst du dich zusammen, angezogene Beine an das heftig pochende Herz gezogen, so wenig Angriffsfläche wie möglich bietend. Dein Universum richtet sich ins Innere, wo kein Sturm es erfassen und zertrampeln kann. Hier breitest du deine Flügel aus. Niemand wird sie je sehen, wie du sie in die Lüfte schwingst oder vom Boden abhebst. In dir das Ziehen nach den Winden, die das Gefieder in Schwingung versetzen. Du siehst dich über Dächern schweben, das Kitzeln in deinen Venen. Schweigen zerflederrt den Traum, einsame Stille. Wäre da nur ein Wispern. Sei es dir in Jesus Namen doch vergönnt! Wer nur zerbricht das Nichts und schenkt, was wir doch alle ersehnen?

Advertisements

Ein Kommentar zu „Sehnsucht nach einem Ja

Gib deinen ab

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: