Das Leben kann ganz schnell zu Ende sein

Wie plötzlich kann es einen mit einem Schlag aus der Bahn werfen. Zu wenig gesorgt um die Gesundheit aber selbst mit genug Sport und ausgewogener Ernährung: Es kann jeden ganz unvorhergesehen treffen. Ein Unfall, vielleicht gar nur ein umstürzender Baum, der Mensch ist manchmal sehr widerstandsfähig und dann wieder total zerbrechlich. Keiner von uns weiß, wie viel Sand noch in seiner Sanduhr steckt, Tick Tack und schon kann es vorbei sein.

All den Glückspilzen, die einen Schutzengel hatten, und vor dem Ende noch ein paar Momente mehr ergatterten, kann dies ein Warnschuss sein, Prioritäten neu zu bewerten. Wir haben vieles unter unsere Kontrolle gebracht, aber das Leben selbst entzieht sich unserer Handhabe. Das liegt in Gottes Händen alleine.

Für viele ist das ein erschreckender Gedanke. Für mich ist es einer, der zum Nachdenken anregt, und sogar einer, der mich irgendwo hoffnungsvoll stimmt. Die Bibel sagt, der Blick auf unser Ende hin, macht uns klug. Vor seinem Angesicht können wie das Wichtige vom Unwichtigen scheiden, Dank ihm müssen wir unsere eigene Endlichkeit akzeptieren, unsere Imperfektion erkennen, was uns einen Weg zu Jesus hin öffnet. Wer glaubt alles zu vermögen, unverwundbar zu sein und sein ganzes Schicksal kontrollieren, seines Glückes eigener Schmied sein zu können, der wird nicht viel von seinen Sünden erkennen oder seiner verlorenen, einsamen Gottesferne. Wie schwer fällt es dem Reichen ins Gottes Reich zu kommen, gleich eines Kamels, das durchs Nadelöhr muss. Nicht wegen des Geldes, ist es so schwer, sondern weil er doch mit ihm bereits alles erwerben kann, was er benötigt, keinen Gott mehr nötig hat. Das Geld aber wird ganz schnell unwichtig, wenn die Endlichkeit des eigenen Seins ins Bewusstsein dringt.

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Veröffentlicht in Alltag, Blog
6 comments on “Das Leben kann ganz schnell zu Ende sein
  1. ananda75 sagt:

    Der Tod ist unausweichlich
    Das ist einfach so und da kommt keiner drumherum

    Für mich ist er eine gute Orientierung fürs Leben

    Wenn ich jederzeit damit rechne, zu sterben – was für mich nicht negativ ist, nichts Erschreckendes hat, ich hab da keine Angst vor – Es ist nichts als der Durchgang zu einer anderen Ebene des Seins

    Dann lebe ich jetzt richtig
    Dann seh ich zu, dass ich mit niemandem Streit habe
    Dann seh ich zu, dass ich JETZT das mache, was mir wichtig ist
    Dann seh ich zu, dass ich keine offenen Rechnungen hab, dass ich im Frieden bin und das da ist kein „hätte ich doch nur…“

    Dass es okay ist, wenn es soweit ist und ich im Frieden gehen kann

    Das war nicht immer so
    Ich bin einmal fast gestorben und da war es NICHT okay

    Das war die grausamste, furchtbarste, schrecklichste Erfahrung meines Lebens

    Jetzt weiß ich es besser
    Ich kann es nicht immer perfekt machen, aber ich kann tun was ich kann

    Das reicht.

    Alles Liebe 💗

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  2. ananda75 sagt:

    da du nicht so viel dazu kommst, in anderen Bogs zu lesen ….

    https://ananda75.wordpress.com/2017/10/07/auf-eigenen-beinen/

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  3. Das, was Du geschrieben hast über den Tod ist wahr. Niemand von uns weiß, wann es soweit ist Deshalb lass uns die Bergpredigt anschauen, die sehr verheißungsvoll ist und die uns viel Hoffnung gibt. Es gibt auch noch eine andere Sphäre als die materielle. „Sammelt
    Güter des Himmels und sammelt keine Güter, die von Rost und Motten zerfressen werden.“
    Ich werde für Deinen Text ein Gedicht verfassen. Alles Liebe und Gute Deine Roswitha.

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  4. Lebendiges Wasser, lebendiges Leben, o Tod du kannst uns nichts mehr geben –
    du bist nicht mehr, vorbei die Trübsal in der Hülle, vorbei die Schmerzen in Fülle –
    wir sind leicht, wir sind Wesen in einer anderen Welt, wir sind so wie es Gott gefällt,
    voll Liebe, voll Freude, voll Glück und der Kühlschrank bleibt zurück, weil wir kriegen
    jeden Tag neues Essen, wir sind ganz versessen auf Liebe und himmlische Nahrung
    und das nicht nur für einen Augenblick – ich glaube an die Offenbarung – das ist mein
    Geschick, Vorbei du hungrige Seele, willst, dass ich mich nicht mehr quäle, hebst mich hinauf
    an des Himmels Thron, setzt mich zu deinem einzigen Sohn, den ich erwähle zu meinem
    Freund, der immer ist: gestern und heut.

    Gefällt 1 Person

  5. Es bellt ein Hund in den Nachthimmel hinein, er bellt laut,
    keiner da, der ihm antwortet. Ich belle zurück und
    er verstummt, kein Laut, nur der Nachthimmel antwortet
    mit seinen Sternen – ich möchte lernen vom Hund,
    will schreien, dann still sein, den ‚Sternen zuhören mit
    ihrer Musik, die still ist und lautlos über mir wegzieht,
    möcht, dass Gott mir in der Stille antwortet, geborgen
    im Wald, wo meine Freunde, die Bäume mit den Sternen
    sprechen, wo ab und zu ein Vogel schilpt in der lauen
    Sommernacht, wo die Vögel schlafen unter der Wolldecke
    des Firmaments, wo die Eule ruft, wo Hasen und Rehe
    springen und sich schlafen legen unter dem Mond,
    dem Guten.

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