Über diese Website

Ich berichte hier von meiner Sinnsuche als Christ, also von der Suche nach den Dingen hinter den Dingen, dem „Wofür“. Ich blogge von meinen Erfahrungen und Gedanken mit und rund um Gott. Dabei schneide ich viele verschiedene, manchmal auch ganz persönliche Themen an. Ich versuche dem Leben in seiner vielfältigen Komplexität auf die Spur zu kommen. Hier dürfen natürlich Philosophisches, Theologisches und Politisches nicht fehlen, aber auch ganz persönlich möchte ich, von Freude bis Leid, ein Stück meines Gefühlslebens mit meinen Lesern teilen. Ich erfahre Gott, kämpfe die täglichen Schlachten des Lebens, die wir alle auszufechten haben, und habe durch all dies hindurch einen roten Faden: Jene einzigartige Botschaft … die mein Leben durchdringt und ihm eine ebenso einmalige Perspektive verleiht.

Was es für mich bedeutet Christ zu sein.

Persönliche Fragen oder Anregungen können an folgende Email-Adresse verschickt werden: utopio.message@gmx.de

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16 comments on “Über diese Website
  1. urulix sagt:

    Ich habe auch diese Ziele. Wie bei mir zu lesen ist die Amtskirche für mich ein rotes Tuch, aber nicht Einzelne wie Franciscus, der aber aufpassen muss, sonst wird er abgeschoben.
    Das AT hat einen rachsüchtigen, strafenden Gott. Na ja, gibt mir wenig. Kann man ja bei mir nachlesen.
    Bin eben sehr progressiv in meinen Ansichten. Atheisten tun mir leid, da sie Gott nicht erkennen können.

    Ich lasse nur das Evangelium gelten und damit Jesus, den die augenblickliche Forschung unmöglich und unschädlich machen will. Aber seine Botschaft nicht. Trotz aller Versuche widersteht diese allen menschlichen Angriffen.

    Aber Wunder gibt es noch immer!

    LG Rudi

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    • Ich vertrete hier keine Kirche , werde aber auch gegen keine mobil machen. Jede Kirche ist so gut oder schlecht wie die Menschen in ihr.

      Mein Schreiben richtet sich an Menschen wie du und ich, wozu sie sich auch immer zugehörig fühlen.

      Mein Kern ist auch Jesus. Aber Jesus versteht man nur, wenn man ihn als Jude akzeptiert. Dazu gehört der alttestamentliche Glaube der Juden und insbesondere die Prophezeiungen , auf die Jesus selbst sich bezieht.

      Das AT ist unvollkommen ohne Jesus. Aber es zeigt keinen rein rachsüchtigen Gott. Nächstenliebe kommt bereits bei Moses vor. Noahs Gebote gehen sogar noch weiter als Moses. Auch wenn Gott sein Volk immer wieder straft. Am Ende vergibt er meistens. Jona muss gar vom Wal eingefangen werden weil er nicht der Prophet eines so barmherzigen und vergebenden Gott sein will. Aber ja im AT kommt immer wieder auch raus was die Konsequenzen ohne Jesus gewesen wären. Darum muss man das AT durch Jesus lesen und sehen, dass dem AT ohne Jesus noch etwas fehlt.

      An deinem Blog finde ich toll wie du gleichzeitig über Wissenschaft und Physik und auch über deinen Glauben schreiben kannst. Wissenschaft und Glauben sind bei dir kein Widerspruch.

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    • Leider hast du ein falsches Gottesbild, denn Gott ist heilig und kann gar nicht süchtig sein, eben auch nicht rachsüchtig, also süchtig nach Rache. Es scheint mir so als hättest du die Absicht Gottes mit den Menschen im alten Testament nicht verstanden. Gott wollte, dass die Menschen und sein Volk Israel heilig sind, so wie Er es auch ist, und deshalb erzieht, oder züchtigt er sie.
      Außerdem ist es überhaupt nicht relevant, was und was nicht DU gelten lässt. Gott ist souverän und vollkommen unabhängig von deiner Meinung. LG

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      • urulix sagt:

        sehe erst jetzt die direkte Antwortmöglichkeit. Also weiter unten steht eh alles.
        LG Rudi

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      • Utopio sagt:

        Ich denke das Bild eines strafenden Gottes für das AT bringt uns auf die falsche Fährte.

        Wir alle kennen die Geschichte von dem Junge, der immer Wolf ruft, obwohl gar kein Wolf kommt. Und als dann der Wolf tatsächlich kommt, glaubt ihm keiner mehr. Dass ihm keiner mehr glaubt ist KEINE Strafe für seine Lügen. Es ist eine KONSEQUENZ seiner Lügen.

        Und so ist es im AT auch mit der Sünde. Dass Adam und Eva aus dem Paradies verbannt werden und von da an sterben müssen ist keine Strafe für ihr Vergehen. Es ist eine Konsequenz ihrer Trennung von Gott. Weil Gott („Ich bin“) das Leben ist, bedeutet die Trennung von ihm (Sünde) gleich Tod. Und so zieht es sich durch das ganze AT. Das Unheil, das Israel geschieht, ist eine Folge ihrer Sünden.

        So ist das eben mit dem freien Willen. Es bedeutet, dass man Verantwortung für seine Entscheidungen trägt und jede Entscheidung Konsequenzen hat.

        Im NT dann gibt Gott einen Ausweg. Denn die Menschen scheinen unter der Last ihrer Verantwortung zu zerbrechen. Indem Jesus die Konsequenzen auf sich zieht, müssen die Menschen sie nicht mehr alleine tragen.

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  2. einsiedler sagt:

    ich fühle mich von der aussenwelt abgeschlossen. es ist nicht die abgeschiedenheit meines einsiedlerlebens, die ein solches gefühl entstehen lässt, sondern die erfahrung, von der umwelt nicht verstanden zu werden. wer sich ernsthaft mit geistigen dingen auseinandersetzt, wächst nicht nur intellektuell daran, sondern auch menschlich. das nachdenken, z. b. über fragen der moral, verändert die leichtfertigkeit des urteilens. der wunsch, tiefer in die materie einzusteigen, verbindet sich mit dem aufsuchen von quellen, sei es in form eines buches, sei es via internet. auf dieser suche erkenne ich mein scheitern, meine irrungen und fixierungen. daran wachse ich und manchmal verzweifele ich daran. diese erfahrungen lassen mich meine einsamkeit deutlich dann spüren, wenn ich die oberflächlichkeit in der begegnung mit anderen menschen erlebe.

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  3. urulix sagt:

    Lieber Edwin
    Bin nicht einig mit Deinem Kommentar. Gott hat uns neugierig angelegt.
    Manche bleiben eben stecken.
    Aber Gott hat uns Allen auch den Freien Willen gegeben.
    Letztlich werden wir Beide einmal beurteilt werden.

    Viele Menschen haben übrigens, mit für sie gutem Gewissen, den anderen die Freiheit genommen. Gut aufpassen!

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  4. urulix sagt:

    @Utopio: So ist das eben mit dem freien Willen. Es bedeutet, dass man Verantwortung für seine Entscheidungen trägt und jede Entscheidung Konsequenzen hat.

    Und die arme Lea wird zu Salz, d.h. unmittelbare Bestrafung. Das ist das Gegenteil des freien Willens.
    Bin also nicht einig. Isreal schiebt damit seine Verantwortung ab und sagt: Gott hat uns gestraft.

    Sie müssen selbst die Verantwortung auf sich nehmen. Tun sie aber auch heute nicht.
    Beim nächsten Unglück: Gott hat uns bestaft! Und machen weiter als Gottes Volk.
    Sowas kann ich nicht goutieren. Diese Ethik ist mir fremd.

    Übrigens: Wenn Facebook auch den AKISMET Filter hätte, kämen unflätige Kommentare nicht durch.

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    • Utopio sagt:

      Du meinst Lot, die zur Salzsäure erstarrt. Sie erstarrt zur Salzsäure weil sie sich umdrehte. Hätte sie das nicht getan, wäre nichts passiert. Der Engel hat sie davor gewarnt, weil Gott eben nicht wollte, dass dies geschieht. Aber es war ihr freier Wille sich trotz der Warnung umzudrehen. Wobei diese Geschichte sehr vielschichtige Deutungsebenen bietet, aber dazu ein anderes Mal.

      Man kann das Ganze auch umgekehrt betrachten. Das AT sieht das Unglück Israels ja keineswegs als willkürliche Strafe sondern als direkte Folge des gottlosen Treibens der Israeliten. Gott führt Israel dann ja auch jedes Mal wieder aus dem Unglück heraus, wenn sie die Verantwortung für ihre Sünden übernehmen.

      Die Botschaft ist keineswegs: Gott wars. Kann man nix machen. Die Propheten machen immer wieder darauf aufmerksam: Übernehmt Verantwortung für eure Taten und lebt ein gottgefälliges Leben.

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