Drei warten auf dich

Schaue ich dir in die Augen sehe ich die Erwartung und Angst ansteigen. Sie brechen sich ihre Bahnen, überschwemmen dich, ambivalent im Wunsch es geschähe doch endlich und der Furcht, wie es wohl würde, ob es wieder so werde. Ich kann nicht hinsehen, es springt über zu mir, ich muss hinsehen, es mit dir teilen,... Weiterlesen →

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Lass dich tragen

Ich blicke zu dir hinauf und herunter, fühle dich bei mir, auf mir entlanggleitend. Ich zucke zusammen, lass es zu, lege mich in dich und staune über deinen Anblick. Nahe will ich dir sein, mich in dich betten, sehne mich nach deiner Nähe und will mich dir schenken. Die Spannung baut sich auf, das Knistern... Weiterlesen →

Du bist unendlich wertvoll!

1. „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn“ 1. Mose 1, 27 Der Wert des Menschen kommt aus seinem göttlichen Abbild. Dem Menschen wohnt eine seiner Natur zugehörigen Würde inne, die ihren Ursprung nicht im vergänglich und austauschbaren Materiellen sondern in der Unendlichkeit Gottes hat. Es ist die christliche... Weiterlesen →

Meine kleine Hausgemeinde

Was das Leben auszeichnet sind die kleinen, flüchtigen Augenblicke, die wir miteinander verwoben verbringen. Das sind nicht nur Zeiten, in denen wir nebeneinander gehen, sondern im Rückblick einander schenkten - über das bloße Beisammensein hinaus. In diesen, unserem Griff entzogenen, Erlebnissen bleibt ein Teil meiner selbst hängen, als würde er in den Moment hineingeschrieben, und... Weiterlesen →

Dein Name

Lieblich umgarnt mich der Duft sommerschwangerer Natur. Ich wollte ich könnte ihn halten und in mir zementieren. Mit so vielen anmutigen Gedanken und Bildern bleiben auch jene der Vergänglichkeit übergeben, verwehen im Strom der Zeit. Wenn ich an jenen Ort denke, an dem ich dir begegnet bin, wanken mir noch jetzt die Knie. Nichts könnte beschreiben,... Weiterlesen →

Sprüche – Nr. 43

Es lockt uns immer genau dasjenige, das wir nicht haben. Das Essen auf dem Teller des anderen scheint immer schmackhafter als unser eigenes. Was wir dagegen besitzen, wird uns selbstverständlich und langweilig. Dieses unstete Verlangen verdammt uns dazu am Ende zu betrauern, was wir einst hatten und auf diese Weise wieder verlieren mussten. Weisheit besteht darin, das Wichtige im... Weiterlesen →

Grenzen – Sinn und Überwindung

Ihr Sinn liegt in meinem Schutz. Ich brauche das Trennende, um selbst ein Ich werden zu können. Sie versichern mir, was in ihnen liegt, ist mein Verantwortungsbereich, was außerhalb steht, gehört einem anderen. Sie verhindern Übergriffe anderer Menschen und bewahren meine emotionale und körperliche Integrität. Dank ihnen kann der Starke sich nicht einfach nehmen, was... Weiterlesen →

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