Mit der Bergpredigt lässt sich keine Politik machen…

Mag das womöglich stimmen, die Ansprüche der Bergpredigt sind göttlicher Natur und die Systeme, in denen wir leben, folgen Logiken, die auf die Natur des Menschen abgestimmt sind. Die Liebe des Feindesliebenden landete bereits ein Mal am Kreuz, als Individuum kann man diese Konsequenz womöglich noch für sich persönlich ziehen, als Politiker aber schwerlich von... Weiterlesen →

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Heilige Sanftmut

In politisch aufgeheizten Zeiten ist sie vielleicht die verlorene Tugend. Leider trifft das häufig auch auf Christen zu. Hat man politischen Ungemach entdeckt wird schnell das Kommentarfeld geöffnet oder vielleicht sogar ein Buch veröffentlicht, um mit aller Stärke gegen den als böse erkannten Feind anzupredigen. Wir haben das zuletzt bei den G20 Protesten erlebt. Politisch... Weiterlesen →

Von der christlichen Prägung

Oft ist zu hören, das westliche Abendland sei christlich geprägt. Mir fällt dazu nur ein, wenn ich mich für christlich geprägt halte, sage ich über mich doch eigentlich nur eines aus: Ich bin kein Christ. Ein bekennender Christ würde niemals von sich behaupten nur christlich geprägt zu sein. Entweder ich glaube an Jesus als den Christus... Weiterlesen →

Vom Populismus

Populisten verstehen sich als vermeintliche "Stimme des Volks", die gegen die Elite und das politische Establishment antreten. Vermeintlich da nicht anders als bei allen anderen politischen Gruppierungen auch hier nur eine gewisse Interessensgruppe bedient wird und nicht etwa wie man zu meinen glaubt das ganze Volk, das in seiner Heterogenität gar keine einheitliche Stimme oder einheitliche... Weiterlesen →

Darum fällt ihnen der Pöbel zu…

Erschreckendes geschieht. Ich habe inzwischen auf Facebook die neuen Beiträge meiner Tageszeitung deaktiviert. Denn zu verführerisch ist der Klick auf den Kommentarlink und zu unerträglich, was man dort lesen muss. Und nicht nur dort, an jeder Stelle im Internet breitet es sich aus wie ein Virus: Das Geschrei des Pöbels. Man muss es so hart... Weiterlesen →

Die Unsichtbare Welt

Es gibt einen Glauben, der selbst den heutigen Gläubigen schwer zu fallen scheint. Wir leben in einer säkularen Welt. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft machen ihr Ding, der Glaube ist dabei etwas rein Privates. Die Gläubigen der meisten westlichen Religionen praktizieren dies so. Dahinter steckt eine epikureische Theologie. Es mag Gott oder Götter geben, aber sie... Weiterlesen →

Wenn aus Wenigen Massen werden…

...dann wird Ethik fast unausführbar, Ideale eine weit entfernte Fatamorgana. Und geichzeitig werden die Tragweiten jeder Entscheidung immer größer. Man denke an Flüchtlinge, oder auch an Arbeiter, Arme,.... Solange ich einen Einzelnen vor mir habe, kann ich nach ihm fragen, mir seine Lebensgeschichte anhören, sein Schicksal in den Augen behalten, ihn als Individuum fördern und... Weiterlesen →

Politisches Christentum steht zwischen allen Stühlen

Ich habe mir einmal mehr Gedanken über das politische Rechts-Links-Schema gemacht. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich als Christ in keine Schublade so richtig hineinpasse. Mein Weltbild ist so verschieden von den rein weltlich orientierten politischen Spektren, dass es Überschneidungen und Abgrenzungen zu allen Seiten gibt. Eine religiöse Rechte wie in den USA kann es... Weiterlesen →

Das Babylon System – systemimmanente Gottlosigkeit

Obgleich ich in meinem vorigen Beitrag den Gender-Pay-Gap zurückgewiesen habe, muss ich noch etwas zum Thema Ungerechtigkeit sagen. Ungerechtigkeit ist sehr wohl vorhanden und das systemimmanent. Aber auf einer weit höheren systemischen Ebene als die heimtückische Benachteiligung einzelner Personengruppen durch ein auf ominöse Weise organisiertes und zementiertes Patriarchat. Der kapitalistische Markt würde ein solches Patriarchat... Weiterlesen →

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